„[…] ich wunderte mich, wo kommen denn all die Männer her? Wir erkannten uns selbst nicht mehr.“
| In zwei Konzentrationslagern im Salzgittergebiet waren hunderte Frauen untergebracht. In den Lagern trafen Lebensrealitäten aufeinander, doch alle Insassinnen teilten ein gleiches Schicksal: Sie alle waren Frauen, die in einem KZ inhaftiert waren.
Welche geschlechterspezifischen Besonderheiten und damit einhergehende Probleme brachte dies mit? Welche Rolle spielte der sogenannte Verlust der Weiblichkeit für diese Häftlinge? Was bedeutete weibliches Aufsichtspersonal im Lageralltag? Was gab es unter Frauen im Gegensatz zu männlichen Häftlingen an Solidarität und Überlebensstrategien? Nach einer Einordnung des Begriffs „Weiblichkeit“ wird diesen und weiteren Fragen im Rahmen eines Vortrages nachgegangen.
Vortrag | Anna-Fiona Berger (Freiwilliges Soziales Jahr Politik)
Zeit | 17.00 – 18.30 Uhr
Ort | Gedenkstätte KZ Drütte
Zugang | Salzgitter AG (Tor 1), Eisenhüttenstraße, 38239 SZ-Watenstedt
