Erinnerung an die Zwangsarbeit im Erzbergbau
Einweihung von Informationspulten
| Nach Kriegsbeginn 1939 mussten zahlreiche zivile Zwangsarbeitende, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge im Bergwerk Haverlahwiese der Reichswerke „Hermann Göring“ arbeiten. Untergebracht waren sie in fünf Barackenlagern zwischen Altenhagen, Gebhardshagen und Gustedt. Das KZ-Außenlager Gebhardshagen wurde im Sommer 1944 nahe des Schachts Haverlahwiese II eingerichtet. Zwei Monate mussten die etwa 450 Männer über- und untertage Zwangsarbeit leisten.
Zukünftig werden drei Tafeln entlang des Waldwegs zwischen Gebhardshagen und Altenhagen über die Geschichte der Zwangsarbeit im Erzbergbau informieren.
Wir laden herzlich zur feierlichen Einweihung ein. Nach kurzen Redebeiträgen werden wir vom Treffpunkt zur Tafel am ehem. KZ-Standort laufen (etwa 4 km Fußweg auf Waldwegen).
Zeit | 15.00 – 17.00 Uhr
Treffpunkt | Wanderparkplatz Altenhagen
